Mehr als 1000 Regionen der Europäischen Union hat die Unternehmens Beratung Contor für das Manager Magazin auf ihre Entwicklungsperspektiven hin analysiert.
Dazu wurden 25 Standortfaktoren unter die Lupe genommen.
Zu diesen Standortfaktoren gehörten unter anderem die demographische Entwicklung, der Bildungsstand der Bevölkerung, die Technologiedichte der jeweiligen Region, das Wohlstandsniveau und Kerndaten zum Arbeitsmarkt.
Regensburg unter den Top 100 in Europa
Regensburg belegt dabei den achten Platz und zählt damit zu den interessantesten und attraktivsten Regionen innerhalb Europas. „Das Ranking zeigt, dass Regensburg europaweit in der Chamipons League spielt“, sagte Oberbürgermeister Hans Schaidinger. Der achte Platz belegt, dass sich die tägliche „Knochenarbeit“ auszahle.
Regensburg sei wirtschaftlich gut aufgestellt, weil man in der Standortpolitik auf viele kleine Mosaiksteinchen setze, die jetzt alle glänzen. Eine Abhängigkeit von einer Branche gebe es nicht.
Hans Schaidinger erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die Ansiedlung von General Electric im Stadtosten. Künftig produziert General Electric in der Stadt Turbinenschaufeln für Flugzeuge, die in Regensburg mit einem neuen Produktionsverfahren deutlich billiger als bisher hergestellt werden können. „Hier gewinnt der Standort Regensburg eine weltweite Bedeutung“, so Oberbürgermeister Schaidinger.
Insgesamt ist bei der Studie die hohe Attraktivität Bayerns auffällig: Zwölf der deutschen Regionen unter den Top 25 liegen in Bayern, nur Stuttgart schafft es mit Rang 19 noch in die Spitzengruppe.
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