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Sonntag, 14. Oktober 2012
Regionales

350 Jahre Immerwährender Reichstag

Unter diesem Thema steht die kulturelle Arbeit der Stadt Regensburg im Jahr 2013. In Kooperation mit der Universität Regensburg führt das Kulturreferat mit einer zweiteiligen Vortragsreihe auf die Thematik hin.

350 Jahre Immerwährender Reichstag

Immerwährender Reichstag

Wissenschaftler aus den Fachbereichen Geschichte, Theologie, Kulturwissenschaft, Germanistik, Kunst- und Musikgeschichte beleuchten verschiedene Aspekte des politischen und gesellschaftlichen Lebens zu Zeiten des Immerwährenden Reichstags. Die direkten und indirekten Auswirkungen des Reichstags auf die Geschichte Regensburgs stehen dabei im Mittelpunkt.

Der erste Teil der Vortragsreihe beginnt mit dem Wintersemester 2012. Den Einführungsvortrag hält Prof. em. Dr. Albrecht P. Luttenberger vom Lehrstuhl für Neuere Geschichte der Universität Regensburg. Er referiert am 18. Oktober 2012 um 19 Uhr am Originalschauplatz im Historischen Reichssaal zum Thema „Vom Westfälischen Frieden zum Immerwährenden Reichstag“.

Die Germanistin Dr. Katja Kessel von der Hochschule Coburg widmet sich am 
15. November der sprachlichen Bedeutung der Reichsabschiede. Am 29. November steht der kirchengeschichtliche Aspekt im Mittelpunkt. Prof. Dr. Klaus Unterburger erläutert, inwieweit der Reichstag als Forum des Streits und des Ausgleichs zwischen den Konfessionen wirkte.

Der Reichstag, der zum Immerwährenden werden sollte, wurde am 20. Januar 1663 im Reichssaal des Regensburger Rathauses eröffnet und tagte dort bis 1803. Die Mächtigen Europas trafen sich, um über wichtige innen- und außenpolitische Themen zu beraten. 2013 jährt sich die Einberufung des Immerwährenden Reichstags in Regensburg zum 350. Mal.

Der Immerwährende Reichstag ist ein wichtiger Teil der politischen Geschichte Europas. In einer Zeit, in der in Europa absolute Monarchen herrschten, lieferte er eine Art Gegenmodell, das aus heutiger Sicht modern wirkt. Annähernd gleichberechtigte Partner verhandelten in einem – im weitesten Sinne – parlamentarischen Prozess. Kommunikation, Kompromiss und Interessenausgleich spielten bei der Entscheidungsfindung eine wichtige Rolle. Der Immerwährende Reichstag kann daher als einer der Wegbereiter des modernen Europa gesehen werden.

Die Termine der wissenschaftlichen Vortragsreihe:

Donnerstag, 18. Oktober 2012, 19 Uhr,
Historischer Reichssaal des Alten Rathauses:
Prof. em. Dr. Albrecht P. Luttenberger, Neuere Geschichte Universität Regensburg. „Vom Westfälischen Frieden zum Immerwährenden Reichstag.“

Donnerstag, 15. November 2012, 19 Uhr, 
Runtingersaal, Keplerstr. 1, 
Dr. Katja Kessel, Hochschule Coburg: „Die sprachliche Bedeutung der Reichsabschiede. Am Beispiel des Reichstags in Regensburg 1532.“

Donnerstag, 29. November 2012, 19 Uhr, 
Runtingersaal, Keplerstr. 1, 
Prof. Dr. Klaus Unterburger, Mittlere und Neue Kirchengeschichte Universität Regensburg: „Heilige Kämpfe und politisches Kalkül. Der Reichstag als Forum des Streits und des Ausgleichs zwischen den Konfessionen.“

Der Eintritt ist jeweils frei.
Der zweite Teil der Vortragsreihe findet im Sommersemester 2013 statt.
Weitere Informationen unter www.regensburg.de/kultur.

Von: Stadt Regensburg


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