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Montag, 05. Oktober 2009

Schweinegrippe – das große Geschäft mit der Angst

Seit April dieses Jahres überschlagen sich die Medien mit Berichten und Meldungen zur explosiven Verbreitung der zwischenzeitlich auch noch als Pandemie geltenden sogenannten "Schweinegrippe", die gelegentlich auch unter der weniger reißerischen Bezeichnung "Neue Grippe" gehandelt wird. Doch weshalb diese große Medienwirksamkeit? Geht es hier tatsächlich um eine ernsthafte Bedrohung der "Volksgesundheit"? Wir gehen dieser Frage einmal etwas näher auf den Grund.

Schweinegrippe – das große Geschäft mit der Angst

Schweinegrippe - Impfung

Zunächst einige Fakten zur Schweinegrippe:

"... Die in Deutschland auftretenden Fälle an Neuer Influenza A (H1N1) sind somit weiterhin nicht auf Bevölkerungsebene als zusätzliche Krankheitslast messbar." steht im Epidemiologischen Bulletin des Robert Koch Institutes (RKI) vom 28.9.2009 zu lesen. Das Institut meldet auf seiner Website sogar rückläufige Zahlen bei Neuinfektionen seit der 31. Kalenderwoche diesen Jahres. Bis zum 2.10.2009 waren dieser Quelle nach insgesamt 21.283 Fälle in Deutschland bekannt geworden.

Trotzdem werden sich im Herbst und Winter die Zahlen der an der Schweinegrippe infizierten Personen erhöhen. Wegen der Aggressivität des Virus? Wohl eher deswegen, weil sich in diesen Jahreszeiten generell mehr Menschen aufgrund von Immunschwäche oder anderen Vorerkrankungen mit Erregern anstecken. Selbst eine "gewöhnliche saisonale Grippewelle" fordert laut RKI in Deutschland jedes Jahr 8.000 – 11.000 Todesopfer. Es scheint daher nur eine Frage der Zeit, bevor uns die Medien in breit angelegten Berichten die ersten Opfer präsentieren werden. Die erste "Schweinegrippe-Tote", eine übergewichtige und wohl eher aufgrund von anderen vorhergegangenen Erkrankungen stark geschwächte Frau aus Köln wurde ja bereits entsprechend medienwirksam "ausgeschlachtet".

Doch nicht nur die Medien erhöhen den gefühlten Druck auf uns alle, uns impfen zu lassen, sobald mitte Oktober der "langersehnte" Impfstoff dann endlich vorliegt. Auch die Fraktion der Impfbefürworter, in der sich bei genauerer Betrachtung sicherlich nicht gerade wenige Lobbyisten und PR-Spezialisten der Impfstoff-Hersteller Novartis und GlaxoSmithKline befinden dürften, wurde in den letzten Wochen immer aktiver, warnt vor der unkontrollierbaren Ausbreitung der Pandemie und weist gleichzeitig darauf hin, dass die Kosten für die Impfung ja von den Krankenkassen übernommen werden. Ob diese Tatsache wirklich tröstlich sein kann, liegt wohl eher in der Perspektive des Betrachters: Profitabel dürfte dies allemal für die Hersteller sein, zahlen werdens ja letzendlich dann die Beitragszahler, also wir alle.

Trotzdem stellt sich hier die Frage, weshalb die Impfstoffe nicht schon längst verfügbar sind. Gerade in der Ungewissheit der momentanen Situation (kommt die Grippewelle - oder vielleicht doch nicht?) könnte man die gewinnbringenden Vaccine sicher viel schneller an den verunsicherten Patienten bringen. Blicken wir für eine Antwort kurz in die jüngere Vergangenheit zurück: Im Frühjahr 2008 wurden wir alle von der grassierenden Vogelgrippe bedroht, deren wir uns aufgrund eines fehlenden Impfstoffes nur mit bewährten Grippemitteln wie "Tamiflu®" und Co. zur Wehr setzen konnten - entsprechend gut wurden diese damals auch verkauft. Die befürchtete Ausbreitung der Vogelgrippe blieb danach allerdings aus. Seltsamerweise scheint sich nun in diesen - von der Schweinegrippe bedrohten Zeiten - das Datum zu nähern, an dem die Haltbarkeit der während gegen die Vogelgrippe nicht verkauften Packungen ablaufen dürfte. Zufall? Marketing? Bei der Haltbarkeit des aktuellen Impfstoffes gegen die Schweinegrippe hat die Pharmaindustrie übrigens vorgesorgt: Diesem wurde der Konservierungsstoff Thiomersal (siehe 3.3.1 Thiomersal) zugesetzt, eine Quecksilberverbindung, auf die ein nicht unbeträchtlicher Teil der Patienten allergisch reagieren dürfte. Macht aber nix, dafür hält das Präparat ganz sicher bis zur übernächsten Pandemie 2014 ...

Sollen wir uns also nun impfen lassen oder nicht? Die Antwort, lieber Leser, können Sie wohl nur persönlich für sich herausfinden. Bevor Sie sich an die Entscheidungsfindung machen, sollten Sie aber den Versuch unternehmen, folgende Fragen für sich zu beantworten:

Ist Ihnen bekannt,

  • wie die Erfolgsquote bisheriger "Schutzimpfungen" lautet?
  • dass die Schweinegrippe-Vaccine sogenannte "Booster" also "Verstärker" enthalten, deren Einsatz selbst bei Experten umstritten und deren Nebenwirkungen z.B. bei Schwangeren praktisch nicht erforscht und dokumentiert sind?
  • in der Testphase des neuen Impfstoffes nur 14.000 Personen in Deutschland geimpft wurden? Gibt es nur 1-2 Impfschäden bei Probanden dieser Gruppe, wie groß wäre dann hypothetisch die Menge der impfgeschädigten Menschen bei einer Massenimpfung an Millionen Deutschen? Und - wer käme ggf. für deren Schadensersatzansprüche auf? Ulla Schmid persönlich? Die Pharmaindustrie?

Wohl eher wieder einmal - wie meistens in der letzten Zeit - der Steuerzahler!


Aktualisierung vom 19.10.2009:
Aktuellen Meldungen zufolge sollen die Mitglieder der Bundesregierung einen anderen Impfstoff gegen die Schweinegrippe verabreicht bekommen als die "normale" Bevölkerung, für die das Mittel "Pandemrix" bestellt und vorgesehen ist.

Besonders pikant:
Im speziell für die Politiker bestellten Mittel "Celvapan" fehlen die im Artikel oben erwähnten und selbst unter Ärzten umstrittenen Zusatzstoffe ("Booster"). Auch die Quecksilberverbindung "Thiomersal" ist in dem Politiker-Impfstoff nicht enthalten.

Ein Vergleich von Inhaltsstoffen und Nebenwirkungen beider Mittel bringt weitere interessante Fakten ans Tageslicht: Insbesondere die Häufigkeit und Anzahl möglicher Nebenwirkungen zeigen, daß hier entgegen allen Beteuerungen seitens der Regierung offensichtlich doch eine Zwei-Klassen-Medizin betrieben werden soll.

Haben die Damen und Herren aus der Politik etwa gar unseren Artikel gelesen und waren sich plötzlich doch nicht mehr so sicher? Zumindest - was Ihre eigene Gesundheit betrifft ... ?

Von: Jürgen Weinzierl


Kommentare

Stefan, 05.11.2009 16:57:
Hallo Anderl,
jetzt bloß keine Panik schieben. Das Ganze ist doch nur Mache von denen, die sich hier eine Goldene Nase verdienen wollen. Hast Du es nicht gemerkt? Die Deutschen sind impfmüde - schwupps bekommt Tommy Haas Schweinegrippe. Keiner will den Inpfstoff - schwupps lassen Kinderärzte verlauten, die Grippe wird jetzt so gefährlich, daß auch Kinder unter drei Jahren geimpft werden sollen (und die Mütter kriegen genauso Angst wie Du auch!). Fazit ist, bis heute sind gerade mal 7 Leute in Deutschland daran gestorben, und davon waren die meisten vorher schon schwer krank gewesen. Wie schon im Artikel oben ganz richtig steht: Im Verhältnis zu den jährlichen Opfern einer "normalen" Grippewelle ist das rein gar nichts. Und es sieht nicht so aus, als obs viel schlimmer kommt, außer die Leute lassen sich jetzt so verunsichern wie Du das anscheinend machst - nix für ungut ...
anderl, 04.11.2009 09:04:
super artikel und jetzt? falls Ihr es noch nicht bemerkt habt, jetzt gehts grade richtig los, vor allem bei uns in regensburg sind schon viele schulen zu. mir ist es jedenfalls lieber, ich kriege ein bißchen quecksilber ab als dass ich an der schweinegrippe sterbe!

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