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Freitag, 23. Oktober 2009
Regionales

Welterbe-Steuerungskomitee tagte zum zweiten Mal in Regensburg

Am 14. Oktober 2009 tagte zum zweiten Mal das Regensburger Welterbe Steuerungs Komitee, um die Verträglichkeit aktueller städtebaulicher Entwicklungsvorhaben in der Regensburger Welterbezone mit dem UNESCO-Welterbestatus zu prüfen.

Welterbe-Steuerungskomitee tagte zum zweiten Mal in Regensburg

UNESCO Welterbe

Beurteilung aktueller Bau- und Planungsvorhaben
Das Welterbe-Steuerungskomitee informierte sich über laufende Projekte und gab wertvolle Hinweise für weitere Planungen. Neben den geplanten Baumaßnahmen am Donaumarkt und den anstehenden Planungen im Obermünsterviertel standen auch der Wiederaufbau der Protzenweiherbrücke, die Sanierung der Steinernen Brücke, die Einrichtung des Informationszentrums Welterbe im Salzstadel sowie die geplante Studie zu den historischen Sichtachsen auf der Tagesordnung der Sitzung.

Die Mitglieder zeigten sich beeindruckt von der hohen Qualität der städtebaulichen Projekte und gaben wertvolle Hinweise für die noch anstehenden Planungsschritte.

Neben Oberbürgermeister Hans Schaidinger, der gemeinsam mit Planungs- und Baureferentin Christine Schimpfermann die Sitzung leitete, waren Dr. Josef Stulc (Vorsitzender des ICOMOS Nationalkomitees Tschechische Republik), Dr. Andreas Baur (Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst), Dr. Egon Johannes Greipl (Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege), Dr. Birgitta Ringbeck (Delegierte der Kultusministerkonferenz beim Welterbekomitee der UNESCO), sowie Hofrat Univ. Prof. Dr. Wilfried Lipp (Präsident des ICOMOS Nationalkomitees Österreich) als Mitglieder anwesend.

Planungs- und Baureferentin Christine Schimpfermann lobte die konstruktive Zusammenarbeit: „Durch die frühzeitige Einbindung der verschiedenen Fachleute können wir uns offen austauschen und so mögliche Konflikte in einem frühen Stadium verhindern.“

Hintergrund: Steering Committee – ein Pilotprojekt mit Vorbildcharakter
Die Kommunikation zwischen den deutschen Welterbestätten und der UNESCO erfolgt bislang noch über lange und relativ umständliche Verwaltungswege. Grund hierfür sind die föderalen Strukturen in der Bundesrepublik mit der Kultushoheit der Bundesländer.

Das Welterbe-Steuerungskomitee, das als integriertes Modell erstmals in Regensburg eingesetzt wird, soll dazu beitragen, Kommunikationswege zu straffen und gleichzeitig ein hohes Schutzniveau für die Welterbestätte zu gewährleisten.

Bei der Zusammensetzung des Gremiums wird ein integrierter Ansatz verfolgt: Zweimal im Jahr werden Vertreter aller relevanten Verwaltungsebenen und von ICOMOS (Internationaler Rat für Denkmalpflege) an einen Tisch gebracht, um mögliche Konflikte städtebaulicher Entwicklungsvorhaben mit dem Welterbe frühzeitig zu erkennen.

Von: Stadt Regensburg


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