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Dienstag, 15. Juni 2010
Regionales

Zeitzeugen gesucht: Geschichte(n) rund ums Ostentor

Am letzten Juni-Wochenende findet wieder das Gassenfest der Sozialen Initiativen Regensburg statt, diesmal aber nicht im Regierungsviertel, sondern in der Ostengasse. Ein besonderes Augenmerk soll heuer auf das circa 700 Jahre alte Ostentor gerichtet werden, das im Rahmen von Führungen durch KultTouren, dem Verband der Regensburger Gästeführer, den Bürgern zugänglich gemacht wird.

Geschichte(n) rund ums Ostentor

Geschichte(n) rund ums Ostentor

Geplant sind dabei kleinere Aktionen im und um das fünfgeschossige Bauwerk, wobei die Veranstalter die Regensburger um ihre Mithilfe bitten:

Es werden Zeitzeugen gesucht, die Fotos oder Geschichten zu diesem gotischen Stadttor beisteuern können und wollen. Dabei kann es sich sowohl um historische Informationen handeln (angeblich war z.B. einmal ein Panzer in dem engen Torbogen des alten Stadttors stecken geblieben), oder um persönliche Erlebnisse und Erinnerungen rund ums Ostentor. Diese Zeitzeugen-Dokumente sollen am Gassenfest einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht und auch für das geplante “document Ostentor” archiviert werden.

Denn längerfristig planen die Museen der Stadt Regensburg das Ostentor, welches zu den besterhaltenen gotischen Stadttoren Mitteleuropas zählt, im Rahmen von Führungen und einer Ausstellung dauerhaft zugänglich zu machen. Ein Konzept, das sich laut Dr. Germann-Bauer, Leiter der Museen der Stadt Regensburg, schon beim “document Neupfarrplatz” oder “document Schnupftabakfabrik” bewährt hat. Das Gassenfest gewährt auch erste Einblicke in die neue Ausstellungskonzeption für das  “document Ostentor”, das Regensburger Zeitzeugen inhaltlich mitgestalten sollen. 

Hans Alkofer, Jahrgang 1931, ist ein begeisterter Sammler alter Ansichtskarten.
Er ist der in der Heilig Geist-Gasse 6 aufgewachsen und nach der Bombardierung seines Wohnhauses in die Ostengasse umgezogen. Er erinnert sich: „Als Kinder hatten wir mit der obligatorischen HJ unsere Gruppenräume im Ostentor. Wir vom „Fähnlein 2“ trafen uns dort jeden Mittwoch und Samstag, und in der „Fanfarengruppe“ wurde kräftig geblasen, getrommelt und gepaukt.“ 

Alle, die etwas zum Thema „Ostentor“ wissen (z.B. wann der Turm bewohnt war und von wem) oder eine kleine persönliche Geschichte beitragen können, sind gebeten, ihre Informationen baldmöglichst an die Museen der Stadt Regensburg zu schicken. 

Museen der Stadt Regensburg
Dachauplatz 2-4
93047 Regensburg
Telefon 0941/507-1442
museen_der_stadt(at)regensburg.de

Die Museen wollen in den nächsten Tagen bis zum Fest noch einige Zeitzeugenberichte veröffentlichen. Auch am Wochenende vom 25. bis 27. Juni wird es Gelegenheit geben, beim Stand von KultTouren, direkt am Ostentor, auf einer Pinnwand Zettelchen mit Erinnerungen anzuheften, um dieses großartige Bauwerk durch die persönlichen Erlebnisse unserer Bürger wieder mit Leben zu füllen.

Von: Stadt Regensburg


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