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Dom St. Peter

Dom St. Peter
Dom St. Peter

Der Dom ist das Zentrum der sog. Domstadt, die sich als geistliches Viertel nahe der Donau entwickelte. Mit seinem gewaltigen Baukörper und seinen 105 Meter hohen Türmen beherrscht er bis heute das Bild der Stadt.

Die Fertigstellung des um etwa 1273 nach einem Brand begonnenen Baus zog sich über Jahrhunderte hin. Vom romanischen Vorgängerbau, der wahrscheinlich mit Teilen der Stadt im Jahre 1250 einem grossen Brand zum Opfer fiel, ist noch heute nur noch der sog. Eselsturm an der Nordseite des Doms erhalten.

Zwischen 1385 und 1415 wurde das westliche Hauptportal errichtet, um das Jahr 1442 datiert die Fertigstellung des Dachstuhls über dem Mittelschiff.

Bis 1525 ist der nach dem Vorbild der klassischen Kathedralgotik Frankreichs gestaltete Dom in seinen wesentlichen Teilen fertiggestellt werden. Allerdings konnte der beeindruckende Bau erst im 19. Jahrhundert vollendet werden: 1859 - 69 wurden die beiden Türme fertiggestellt, 1870 / 71 wurden als Abschluß der Querhausgiebel und der Dachreiter errichtet.

Im Dom

Das Innere des Domes

Im Inneren des Doms befinden sich zahlreiche einzigartige Kunstwerke. Neben den zahlreichen farbenprächtigen Glasfenstern aus dem 14. Jahrhundert sind vor allem die gotischen Steinskulpturen erwähnenswert.

Der silberne Hochaltar wurde von Augsburger Künstlern in der Zeit zwischen 1695 und 1785 errichtet. Besonders bemerkenswert sind seine fünf gotischen Ziboriumsaltäre.

Die an den westlichen Vierungspfeilern befindlichen Steinplastiken, Maria und der Verkündigungsengel, zählen zu den besten Werken der gotischen Bildhauerkunst in Deutschland und stammen vom Meister des Erminoldgrabens in Prüfening (um 1280).

Beeindruckend ist auch der frühklassizistische Hochaltar aus Silber und vergoldetem Kupfer (18. Jahrhundert). Ebenfalls einen Besuch wert ist der Kreuzgang mit Grabdenkmälern aus dem 14. bis 18. Jahrhundert und die berühmte Allerheiligenkapelle mit ihren romanischen Fresken.

Der Regensburger Dom gilt als das bedeutendste gotische Bauwerk in Süddeutschland und ist neben dem Kölner Dom in seiner Architektur einzigartig in ganz Deutschland. Um dieses außergewöhnliche Bauwerk zu erhalten, bedarf es gewaltigen Anstrengungen.

Seit inzwischen 70 Jahren wird versucht, durch bauliche Maßnahmen der Verwitterung des aus Kalk - und Sandstein erbauten Doms Einhalt zu gebieten. Vor allem die vermehrten Umweltbelastungen wie Autoabgase setzen dem Bau mächtig zu.

Impressionen

Impressionen des Regensburger Doms

Regensburger Domorgel

Domorgel

Regensburger Domorgel
Regensburger Domorgel

Im Jahre 2009 wurde von der österreichischen Firma Rieger Orgelbau eine neue Hauptorgel für den Regensburger Dom angefertigt.

Sie wird von einer nahezu sieben Tonnen schweren Stahlkonstruktion getragen und weist ein Gesamtgewicht von 36,7 Tonnen auf. Mit 80 Registern auf 4 Manualen gilt die Regensburger Domorgel als größte freihängende Orgel der Welt.

Am 22. November 2009 wurde die neue Domorgel vom Regensburger Bischof geweiht. Detaillierte Informationen zur Regensburger Domorgel sind auf einer eigens eingerichteten Website nachzulesen.

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